Geodaten und BIM für den Strassenbau
Geodatengrundlagen für Strassen- und Werkleitungsprojekte
Trassia ist mein persönliches Entwicklungsprojekt: Ich erkunde, was künstliche Intelligenz im Strassen- und Werkleitungsbau kann — von der automatisierten Geodatenbeschaffung über BIM-Bestandesmodelle bis zum eigenen BIM Viewer.
Der BIM Viewer ist das Herzstück des Projekts: Landeskoordinaten in LV95, Herkunft je Objekt, Quer- und Längsprofile, Orthofoto und schaltbare GIS-Themen — im Browser, ohne Installation.

Neu
Trassierung und NormprüfungEine bestehende Achse in Elemente zerlegt und gegen die Norm geprüft — die Abweichung je Element auf der Karte.
Technischer BerichtRückhaltesysteme automatisch aus Geodaten, Verkehrslast mit Rechenweg, dazu Unfallschwerpunkte und Fruchtfolgeflächen.
BIM ViewerDas Modell in seiner Umgebung: Gelände, Gebäude und Wald bis zum Horizont, dazu Querprofile im Modell.
Von der Punktewolke zum BIM-ModellEine Schweizer Alphütte: vom Scan über das Bauteilmodell bis zum Plan.
Das Demonstrationsprojekt in Zahlen
- 7.2km²
- Projektperimeter des Demonstrationsprojekts an der N4
- 68
- Geodatenthemen geprüft, 27 davon mit Vorkommen im Projektbereich
- 79
- Seiten Musterbericht, vollständig veröffentlicht
- 11'574
- dargestellte Elemente in den 14 Modellen der Demo-Mappe
- ±1cm
- Landeskoordinate im BIM Viewer, nachgerechnet
Alle Werte stammen aus dem Musterbericht und aus den Abnahmeläufen des BIM Viewers — nachzulesen an den Stellen, an denen sie entstehen.
Vom Perimeter zum Ergebnis
Eine Fläche hinein — Bericht, Modell und BIM Viewer heraus
Dazwischen liegt kein Werkzeugkasten, sondern ein Durchlauf: abfragen, verschneiden, prüfen. Jeder Schritt hält fest, woher er seine Daten hat.
Offene Geodaten
- swisstopoGelände, Luftbild, Landeskarte
- geodienste.chAmtliche Vermessung der Kantone
- ASTRAAchsen, Baulinien, Inventarobjekte
- FachdiensteGewässer, Wald, Altlasten, Lärm
Verfahren
- Perimeter setzenEingabe ist eine Fläche — Polygon, Strassenzug oder Adresse. Mehr braucht das Verfahren nicht.selbst ausprobieren — Perimeter auf der Karte zeichnen
- Beschaffen und prüfenJedes einschlägige Thema wird gegen den zuständigen Geodienst abgefragt, verschnitten und mit Fläche, Anzahl und Stand festgehalten — Themen ohne Befund ebenso.
- Ergebnis mit QuellenverzeichnisDas Verfahren erzeugt Bericht und Tabellen samt Datenherr, Nachführungsstand und Bezugssystem je Datensatz. Jede Aussage bleibt rückverfolgbar.
Ergebnisse
- BerichtPDF mit Kennzahl und Quelle je Thema, Karten zu den betroffenen Themen
- ModellFöderiertes IFC 4.3, georeferenziert in LV95
- BIM ViewerDasselbe Modell im Browser, ohne Installation
Fähigkeiten
Vier Fähigkeiten, jede als abgeschlossenes Verfahren beschrieben
Zwei sind gebaut und hier vorführbar, zwei habe ich bisher nur als Verfahren beschrieben.
umgesetzt
Technischer Bericht
umgesetzt
Modellprüfung und Schulung
in Arbeit
IFC-Bestandesmodell aus amtlicher Vermessung und Leitungskataster
in Arbeit
Mengen und Positionsnummern aus dem Modell
Vom Perimeter zum Modell
Sechs Schichten — die erste ist die einzige Eingabe
Ein Bestandesmodell entsteht Lage um Lage aus öffentlich verfügbaren Daten. Stufe wählen, um zu sehen, was jeweils dazukommt.
Sechs Ansichten desselben Demonstrationsprojekts aus derselben festen Kamera: Perimeter an der N4 im Knonaueramt, rund 7.2 km², EPSG:2056 (LV95), Höhen LN02. Keine Kundendaten, keine Personendaten. Welche Datensätze ein Perimeter hergibt, hängt von Kanton und Gemeinde ab.
Geodaten: © swisstopo (swissTLM3D, swissALTI3D, swissSURFACE3D, swissBUILDINGS3D, SWISSIMAGE, Landeskarten)
Nationalstrassenachsen, Baulinien und Inventarobjekte: Bundesamt für Strassen ASTRA, bezogen über geo.admin.ch (Bundes-Geodaten-Infrastruktur BGDI)
Elektrische Anlagen über 36 kV (Maststandorte, Unterwerke): Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI und Bundesamt für Energie BFE, bezogen über geo.admin.ch; Masthöhen aus swissTLM3D, Leiterseile konstruiert
Amtliche Vermessung: Kanton Zürich — Geographisches Informationssystem des Kantons Zürich (GIS-ZH), Amtliche Vermessung (OGD), bezogen über geodienste.ch; Kanton Aargau — Amtliche Vermessung (OGD), bezogen über geodienste.ch
Einzelbäume: Kanton Zürich, Geoinformation (GIS-ZH), Open Government Data
Punktobjekte (Vorschlagsebene): ©OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0
Formate, Bezugssysteme, Arbeitshilfen
Die Sprache der Branche wird nicht übersetzt, sondern verwendet
- IFC 4 / 4.3
- Offenes Modellformat für Bauwerk und Infrastruktur, normiert als ISO 16739-1.
- EPSG:2056
- Jedes Ergebnis ist georeferenziert: Lage im LV95, Höhen im Landeshöhennetz.
- SIA 405
- Datenmodell für Werkleitungen, in der Fassung von 2025.
- IDS
- Prüfregeln maschinell auswertbar hinterlegt statt als Prosa im Anhang.
- NPK
- Mengen mit Positionsnummern; das Verzeichnis selbst entsteht in der lizenzierten Software auf der Anwenderseite.
- AwF 090.1
- Arbeitshilfe des Tiefbauamts des Kantons Zürich zur modellbasierten Mengenermittlung.
Keine Kennzahlen aus Kundenprojekten. Massgebend ist jeweils die Fassung des Herausgebers.
Arbeitsfeld
Strasse und Werkleitung, vom Perimeter bis in den Graben
- Fahrbahnaufbau und Randabschluss — dort entstehen die Mengen.
- Planum und Entwässerung — dort entscheidet sich die Höhenlage.
- Leitungsgraben und Werkleitungen nach SIA 405.
- Was nicht belegt werden kann, steht nicht im Bericht.
Neue Arbeitsabläufe: von der Punktewolke zum BIM-Modell und von Geodaten zur befahrbaren Simulation.
- Belag
- Fundation
- Planum
- Leitungsgraben
- Werkleitungen nach SIA 405
Schema, kein Projekt. Ohne Masse, ohne Ortsbezug.
Ein Perimeter genügt — den Rest macht die Maschine
Zeichnen Sie einen: Auf der Karte ein Gebiet umfahren, und die Auswertung nennt Fläche, Kantone und Gemeinden. Rückfragen zu Methode, Datenquellen und BIM Viewer beantworte ich gern.
